Hund bettelt, was tun?

Hundeerziehung beginnt meist beim Menschen. Wenn dein Hund ständig bettelt, wenn du gerade in der Küche den Sonntagsbraten vorbereitest oder die Familie beim Essen sitzt, dann musst du klare Regeln einhalten. Dein Hund muss wissen, dass es in der Küche und vom Tisch nichts zu essen gibt. Es darf also keine Ausnahmen geben, auch wenn der Hund noch so nett schaut. Teile dies auch deinem Besuch mit, denn nur das konsequente Einhalten der Regeln sorgen für ein bettelfreies Mittagessen. Einige Hundehalter beschließen, die Küche zur Sperrzone zu machen. Es ist wahrlich bemerkenswert, wenn man Hunde dann an der unsichtbaren Grenze Halt machen sieht. Wenn du das nicht über’s Herz bringst, solltest du den Hund auf seinen Platz verweisen, sobald er anfängt zu betteln. Er muss wissen, dass Betteln in der Küche und am Tisch nicht zum Erfolg führen.

Variante 1: Die Küche zur Sperrzone machen

Dein Hund muss lernen, dass er nicht in die Küche darf. Wenn du dies durchsetzen möchtest, musst du sehr konsequent sein. Überlege dir, wo die Grenze zur Küche anfängt. Bei einem separaten Raum ist dies logischerweise die Türe, aber bei offenen Wohnküchen muss es eine bestimmte Stelle geben, wo die Sperrzone beginnt. Überschreitet dein Hund die Linie, musst du ihn sofort wegschicken. Am besten hast du einen schönen Schlafplatz für deinen Hund im Wohnzimmer, wohin du ihn verweisen kannst. Dein Hund wird mehrere Male versuchen, mit dir in die Küche zu gehen. Wichtig ist dann, dass du den Hund konsequent wegschickst.

Variante 2: Den Hund beim Betteln auf seinen Platz schicken

Variante 2 ist etwas lockerer, hier wird der Hund nur auf seinen Platz verwiesen, wenn er bettelt. Legt er sich also beim Kochen mit in die Küche und träumt dabei von deinem Sonntagsbraten, darfst du ihn gerne weiterträumen lassen. Fängt er allerdings an zu betteln, musst du ihn sofort und konsequent auf seinen Platz verweisen. Er darf beim Kochen in der Küche und auch vom Esstisch kein Futter bekommen. Fallen beim Kochen Reste für den Hund an, so leg sie erstmal zur Seite und gib sie deinem Hund am besten, nachdem du selbst gegessen hast – und zwar an seinem Platz.

 

Wie sollte der Platz für den Hund aussehen?

Der Hund braucht einen Platz, der ihm Sicherheit bietet und auf den du ihn natürlich auch verweisen kannst, wenn er bettelt oder sonstigen Unfug macht. Der Schlafplatz von deinem Hund sollte idealerweise mit einem orthopädischen Hundebett ausgestattet sein, schließlich verbringen Hunde bis zu 20 Stunden schlafend. Ein orthopädisches Hundebett passt sich der Körperform des Hundes an und entlastet somit die Gelenke. Der Schlafplatz sollte so gelegen sein, dass nicht ständig wer daran vorbei läuft und er seine Ruhe haben kann. Allerdings sollte er auch mit dem Blick in den Raum liegen können, damit er Geräusche besser zuordenen kann. Bei ängstlichen Hunden bietet sich ein Hundebett mit Rand an, so kann sich der Hund anlehnen und fühlt sich besser gegen etwaige Angreifer gewappnet.

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